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Gebisse & Zubehör: Mundstücke passend zu Maul und Ausbildung

Ein gut passendes Gebiss liegt ruhig im Maul und lässt dein Pferd zufrieden kauen. Hier findest du Trensen, Kandaren und das Zubehör dazu.

Gebisse & Zubehör: das richtige Mundstück finden

Kaum ein Ausrüstungsteil wirkt so direkt wie das Gebiss. Unter Gebisse & Zubehör findest du Trensen mit losen und festen Ringen, Kandaren, Pelhams, Stangengebisse und das passende Zubehör. Direkt in dieser Kategorie liegen außerdem Fahrtrensen und Fahrgebisse mit vier Ringen, Baucher, 3-Ring-Gebisse, Knebeltrensen, die Cupris Wassertrense und ein Steiggebiss von Waldhausen.

Breite, Stärke und Form

Ein Gebiss sollte auf jeder Seite etwa einen halben Zentimeter über die Maulwinkel hinausragen. Ist es zu breit, rutscht es hin und her, ist es zu schmal, klemmt es. Die Stärke richtet sich nach Maul und Zunge: Ein dickes Gebiss ist nicht automatisch sanfter, denn bei kleinem Maul oder fleischiger Zunge fehlt der Platz. Einfach gebrochene Gebisse wirken anders als doppelt gebrochene oder Stangen. Lass dich beraten, wenn du unsicher bist, und frage auch deinen Pferdezahnarzt.

Gebiss und Ausbildung

Für junge Pferde und die Grundausbildung reicht meist eine einfache Trense. Hebelgebisse wie Kandare und Pelham gehören in die Hand erfahrener Reiter und zu Pferden, die an der Trense sicher geritten sind. Ein Steiggebiss ist ein Führgebiss für den Umgang mit kräftigen Pferden am Boden und braucht Erfahrung. Gebissscheiben, Kinnketten und Riemchen ergänzen das Gebiss und sorgen für sicheren Sitz.

Häufig gestellte Fragen

Wie messe ich die Gebissbreite meines Pferdes?
Am einfachsten mit einem Gebissmaß oder einer Schnur, die du durchs Maul legst und an beiden Maulwinkeln markierst. Gib etwa einen Zentimeter dazu. Bei Gebissen mit festen Seitenteilen reicht oft etwas weniger Zugabe.

Welches Material ist das richtige für mein Pferd?
Edelstahl ist robust und geschmacksneutral. Kupferlegierungen oder Sweet Iron schmecken leicht und können zum Kauen anregen. Kunststoff und Gummi sind weich und leicht. Am Ende entscheidet dein Pferd, womit es am zufriedensten kaut.

Wann sollte ich ein Gebiss austauschen?
Wenn es scharfe Kanten, Risse oder ausgeschlagene Gelenke hat. Gummigebisse solltest du häufiger kontrollieren, da sie durch Kauen abnutzen. Ein beschädigtes Gebiss kann das Maul verletzen.

Gebisse für jedes Maul und jeden Ausbildungsstand

Für die meisten Pferde beginnt alles mit der Wassertrense mit losen Ringen. Ruhiger liegt das Olivenkopfgebiss, ebenso das D-Ring Gebiss mit seitlicher Führung. Für die Dressur mit Doppelzaum gibt es die Kandare, das Pelham verbindet Trense und Hebel. Die Schenkeltrense hilft beim Lenken, das Stangengebiss wirkt ungebrochen. Für den Kandarenzaum brauchst du eine Unterlegtrense, Kinnketten und Scheiben findest du unter Gebisszubehör.