Wildfutter: Was auf den Futterplatz gehört
Gutes Wildfutter orientiert sich an dem, was Reh und Hirsch auch in der Natur finden würden: viel Struktur, wenig schwer verdauliche Stärke und eine stimmige Mineralversorgung. Genau darauf sind die Leimüller Mischungen ausgelegt. Ergänzend findest du Apfeltrester, Luzerneheu und Bio Mais, Salzlecksteine für Mineralien sowie Igelfutter für alle, die im Garten etwas für Wildtiere tun möchten.
Struktur zuerst, dann Energie
Wiederkäuer wie Reh und Rotwild brauchen vor allem Rohfaser, damit die Verdauung im Takt bleibt. Luzerneheu und getrockneter Apfeltrester bringen genau das mit und eignen sich gut, um Mischfutter zu strecken oder anzureichern. Bio Mais liefert dagegen schnelle Energie und wird deshalb eher sparsam eingesetzt, etwa als Ergänzung bei großer Kälte. Wer das richtige Verhältnis findet, hält das Wild gesund und vermeidet Verbissschäden, die durch einseitige Kost entstehen können.
Für jede Wildart das Passende
Rehwild äst wählerisch und mag abwechslungsreiche, leicht verdauliche Mischungen, Rotwild nimmt größere Mengen auf und braucht kräftigere Rationen. In den Unterkategorien findest du daher eigenes Rehfutter und Rotwildfutter, dazu Lecksteine und Salzpaste aus Bergkristall- oder Natursteinsalz. Auch an die kleinen Gartenbesucher ist gedacht: Leimüller Igelfutter gibt es getreidefrei oder als Classic. Bitte beachte bei allen Fütterungen die Regeln deines Landes, denn Zeitraum und Art der Winterfütterung sind unterschiedlich geregelt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Wildfutter mit Apfeltrester selbst mischen?
Ja, viele Jäger ergänzen ihr Mischfutter mit getrocknetem Apfeltrester oder Luzerneheu. Wichtig ist, Umstellungen langsam über mehrere Tage vorzunehmen, damit sich das Wild daran gewöhnt. Mische nur so viel, wie in kurzer Zeit verbraucht wird.
Ist Mais als Wildfutter für Rehe geeignet?
Mais liefert viel Energie, enthält aber wenig Struktur. Für Rehe ist er deshalb nur in kleinen Mengen als Beigabe sinnvoll und sollte nie die Hauptration sein. Strukturreiche Mischungen sind für die Grundversorgung die bessere Wahl.
Wie viel Wildfutter brauche ich für einen Winter?
Das hängt von Wildbestand, Witterung und Dauer der Notzeit ab und lässt sich nicht pauschal sagen. Beobachte, wie schnell der Futterplatz leer wird, und lege nach, bevor er ganz geräumt ist. Ein kleiner Vorrat im Lager hilft dir bei plötzlichem Wintereinbruch.
Wildfutter fürs ganze Revier
Ob Reh, Hirsch oder Igel: Jede Wildart hat ihre eigenen Ansprüche an das Futter. Für Rehwild findest du unter Rehfutter strukturreiche Leimüller Mischungen und Trophäenmineral. Kräftigere Rationen für große Rudel liegen beim Rotwildfutter, darunter die spezielle Mischung Nummer 7. Mineralien bringst du mit einem Leckstein aus Bergkristall- oder Natursteinsalz ins Revier, und für den Garten gibt es passendes Igelfutter in zwei Sorten. Direkt hier stehen außerdem Apfeltrester, Luzerneheu und Bio Mais bereit, mit denen du deine Ration ergänzen kannst. Die geltenden Fütterungsregeln deines Landes solltest du dabei immer im Blick behalten.