Wachtelfutter: Kleine Vögel mit großem Bedarf
Japanische Legewachteln legen in der Saison fast jeden Tag ein Ei, obwohl sie nur einen Bruchteil eines Huhns wiegen. Dafür brauchen sie ein Wachtelfutter mit deutlich mehr Eiweiß als Hühnerfutter und eine feine Körnung, die zu ihrem kleinen Schnabel passt. Bei uns findest du Legewachtelfutter als Mehl und Pellets, Bio-Futter, Kükenfutter sowie Muschelgrit und Bierhefe.
Warum Hühnerfutter nicht reicht
Viele Einsteiger füttern ihre Wachteln mit Hühnerfutter, weil es naheliegt. Wachteln haben aber einen höheren Eiweißbedarf, und grobe Pellets oder ganze Körner sind für sie schwer zu fressen. Ein spezielles Legewachtelfutter berücksichtigt beides. Das zeigt sich an einer gleichmäßigen Legeleistung, glattem Gefieder und weniger Federpicken in der Voliere. Als Abwechslung picken Wachteln gern Grünzeug, Kräuter und ein paar feine Sämereien.
Ergänzungen für Legewachteln
Für feste Schalen stellst du Muschelgrit in einer eigenen, flachen Schale bereit. Wachteln nehmen sich davon nach Bedarf. Bierhefe ist eine beliebte Ergänzung in der Mauser oder wenn die Legeleistung nachlässt. Wichtig ist außerdem frisches Wasser in einer flachen Tränke, in der die Tiere nicht ertrinken können. Ein Sandbad hält das Gefieder sauber und gehört in jede Wachtelhaltung.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange legen Wachteln?
Japanische Legewachteln beginnen mit etwa sechs bis acht Wochen zu legen und sind in den ersten ein bis zwei Jahren besonders fleißig. Im Winter lässt die Legeleistung durch die kürzeren Tage nach. Mit einem eiweißreichen Futter und genug Licht bleiben sie länger aktiv.
Können Wachteln Körner fressen?
Feine Sämereien und Hirse nehmen Wachteln gern, ganze Maiskörner oder Weizen sind für ihren kleinen Schnabel aber zu groß. Körner sollten ohnehin nur eine kleine Ergänzung sein, weil sie wenig Eiweiß enthalten. Die Basis bleibt ein spezielles Wachtelfutter.
Dürfen Wachteln mit Hühnern zusammenleben?
Davon ist abzuraten. Hühner sind deutlich größer, können Wachteln verletzen und übertragen Krankheitserreger, mit denen Wachteln schlechter zurechtkommen. Auch beim Futter haben beide Arten unterschiedliche Ansprüche.
Wachtelfutter für Legewachteln und Küken
Wachtelfutter ist auf die besonderen Bedürfnisse kleiner Legevögel abgestimmt. Für deine Legewachteln findest du feines Legewachtelfutter als Mehl und Pellets, das viel Eiweiß liefert und eine gleichmäßige Legeleistung unterstützt. Wenn du ökologisch füttern möchtest, gibt es bei Bio Wachtelfutter zertifizierte Mischungen und Bio-Getreide. Für den Nachwuchs aus dem Brutapparat liegt fein gekörntes Wachtelkükenfutter bereit, das die ersten Lebenswochen begleitet. Muschelgrit sorgt für feste Schalen, und Bierhefe ist eine beliebte Ergänzung in der Mauser. So versorgst du deine Wachteln vom Schlupf bis ins Legealter mit Futter, das zu ihrem kleinen Schnabel passt.