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Ziegenfutter: Kraftfutter und Raufutter für gesunde Tiere

Futter, das zum wählerischen Fressverhalten der Ziege passt. Von Bio-Getreide über Luzernepellets bis zum schmackhaften Müsli als Kraftfutter.

Ziegenfutter: Kraftfutter und Raufutter für kleine Wiederkäuer

Ziegen fressen anders als Rinder oder Pferde. Sie sind Laubfresser und Naschfresser, picken sich die besten Teile heraus und brauchen viel Struktur im Pansen. Hier findest du Pellets, Müsli und Getreide für Schafe und Ziegen, dazu Ergänzungsfutter für Stoffwechsel und Verdauung. Die Gebinde reichen von 20 kg bis 30 kg.

Raufutter bleibt die Basis

Den größten Teil der Ration macht gutes Heu oder Grünfutter aus. Es liefert die Rohfaser, die den Pansen arbeiten lässt und das Wiederkäuen anregt. Luzernepellets in 20 kg und 25 kg ergänzen die Ration, wenn das Raufutter knapp oder zu wenig strukturreich ist. Kraftfutter kommt erst danach, abgestimmt auf Leistung und Zustand der Tiere. Milchziegen und tragende Tiere brauchen mehr, trockenstehende Ziegen deutlich weniger. Achte darauf, dass Ziegen kein kupferhaltiges Rinder- oder Pferdefutter bekommen, auch keine Lecksteine davon. Deshalb ist unser Sortiment gemeinsam als Schaf- und Ziegenfutter ausgelobt.

Umstellung, Menge und Lagerung

Jede Futterumstellung braucht Zeit. Misch neues Futter über ein bis zwei Wochen steigend unter das gewohnte, dann bleibt die Pansenflora stabil. Teile größere Kraftfuttermengen auf zwei Gaben am Tag auf, das beugt Übersäuerung vor. Gib das Futter in einen Trog statt auf den Boden, so bleibt es sauber und geht nicht verloren. Lagere die Säcke kühl, trocken und nagersicher auf einer Palette, nicht direkt an der Wand. Frisches Wasser gehört immer dazu, ohne ausreichend Wasser sinkt die Futteraufnahme sofort.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Kraftfutter braucht eine Ziege?
Das hängt von Gewicht, Trächtigkeit und Milchleistung ab. Raufutter deckt den Grundbedarf, Kraftfutter ergänzt in kleinen, über den Tag verteilten Portionen.

Dürfen Ziegen Schaffutter fressen?
Ja. Futter für Schafe und Ziegen ist bewusst kupferarm gehalten und für beide Tierarten geeignet, deshalb steht es oft gemeinsam auf dem Sack.

Pellets oder Müsli, was ist besser?
Pellets sind gleichmäßig zusammengesetzt und lassen sich gut dosieren. Müsli wird gern gefressen und bleibt in der Struktur sichtbar. Beides funktioniert als Ergänzung zum Raufutter.

Das passende Ziegenfutter für jede Ration

Welches Futter zu deiner Herde passt, hängt von Leistung, Alter und Grundfutter ab. Wer im Bio-Betrieb wirtschaftet oder einfach zertifizierte Ware möchte, wird beim Bio Ziegenfutter fündig, von Gerste und Mais über Luzernepellets bis zu Pellets für Schafe und Ziegen. Das Ziegenfutter Müsli ist ein schmackhaftes Kraftfutter mit sichtbarer Struktur und wird auch von wählerischen Tieren gern angenommen. Gleichmäßig dosieren lässt sich dagegen am besten mit Ziegenfutter Pellets, die in Gebinden von 20 bis 30 kg bereitstehen. Alle Varianten sind auf kleine Wiederkäuer abgestimmt und kommen ohne den hohen Kupfergehalt von Rinderfutter aus. Ergänzend gibt es Produkte für Verdauung und Stoffwechsel.