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Fressbremse & Maulkorb: Gesunder Weidegang für dein Pferd

Eine Fressbremse schützt übergewichtige Pferde vor gesundheitlichen Problemen. Entdecke weiche, sichere Modelle für einen entspannten Weidegang in der Herde.

Fressbremse & Maulkorb: Effektives Gesundheitsmanagement

Für viele Pferde ist das frische Gras auf der Weide ein Risiko. Zu viel Energie und Fruktan führen schnell zu gefährlichem Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen wie EMS und Hufrehe. Eine Fressbremse (auch Greenguard oder Maulkorb genannt) ist oft die einzige Möglichkeit, betroffenen Pferden dennoch den wichtigen sozialen Kontakt in der Herde und ausreichend Bewegung auf der Weide zu ermöglichen.

Wie funktioniert eine Fressbremse?

Eine Fressbremse wird wie ein Halfter angelegt oder an einem bestehenden Halfter befestigt. Der Korb umschließt das Pferdemaul und ist am Boden mit einem kleinen Loch (oder Schlitzen) versehen. Durch diese Öffnung kann das Pferd nur einzelne Grashalme aufnehmen. Die Fressgeschwindigkeit wird dadurch massiv reduziert. Gleichzeitig ist die Öffnung groß genug, um das Pferd problemlos aus Selbsttränken oder Bottichen trinken zu lassen.

Tragekomfort und Passform

Da der Maulkorb oft über viele Stunden getragen wird, ist die Passform entscheidend. Der Korb darf nicht an der Nase oder am Kinn scheuern und muss dem Pferd ein ungehindertes Atmen und Kauen ermöglichen. Achte beim Kauf auf Modelle, die im Nasenbereich weich mit Fleece oder Neopren unterlegt sind. Das Material des Korbes selbst besteht meist aus flexiblem, aber extrem widerstandsfähigem Kunststoff oder Gummi.

Häufig gestellte Fragen

Wie gewöhne ich mein Pferd an die Fressbremse?
Gib deinem Pferd Zeit. Lege die Fressbremse anfangs nur für wenige Minuten an und füttere durch das kleine Loch am Boden ein Stück Karotte oder ein Leckerli. So verbindet das Pferd den Korb mit etwas Positivem und lernt schnell, wie die Nahrungsaufnahme durch die Öffnung funktioniert.

Darf das Pferd die Fressbremse 24 Stunden am Stück tragen?
Nein, das ist nicht empfehlenswert. Zum einen braucht das Pferd Pausen für die ungehinderte Heuaufnahme und Fellpflege, zum anderen könnten sich bei dauerhaftem Tragen Scheuerstellen bilden. Eine Tragedauer von einigen Stunden während des Weidegangs ist ideal.

Wie sitzt die Fressbremse richtig?
Zwischen dem Boden des Korbes und dem Pferdemaul sollte etwa 2 bis 3 Zentimeter Platz sein, damit das Pferd nicht ständig mit den Lippen anstößt. Zudem muss der Korb so weit verschnallt sein, dass das Pferd kauen und das Maul zum Gähnen öffnen kann.

Sicherheit und Gesundheit auf der Koppel

Ein restriktives Weidemanagement ist für leichtfuttrige Rassen oft unverzichtbar. Mit einer passenden Fressbremse musst du dein Pferd nicht in der Box einsperren, sondern kannst ihm die Bewegung auf der Koppel gemeinsam mit seinen Artgenossen ermöglichen, ohne Hufrehe zu riskieren.

Wir bieten dir durchdachte Modelle, die sich durch hautfreundliche Materialien und gute Belüftung auszeichnen. Weiche Polsterungen an den neuralgischen Stellen verhindern unangenehmes Scheuern, während die Bodenaussparungen eine kontrollierte Nahrungsaufnahme und problemloses Trinken garantieren.