Halfter & Stricke: die Basis im Umgang mit deinem Pferd
Ob beim Putzen, auf dem Weg zur Weide oder beim Hufschmied: Halfter & Stricke brauchst du jeden Tag, oft mehrmals. Hier findest du Halfter aus Nylon und Leder, Knotenhalfter für die Bodenarbeit, Fohlenhalfter, Führstricke und Anbindestricke mit Karabiner oder Panikhaken sowie Fressbremsen und Maulkörbe für Pferde, die auf der Weide etwas gebremst werden sollen.
Sicher anbinden und führen
Zum Anbinden gehört ein Strick mit Panikhaken oder eine Sollbruchstelle, damit du dein Pferd im Notfall schnell lösen kannst. Binde am besten an einem stabilen Balken etwa auf Augenhöhe an, mit so viel Strick, dass dein Pferd den Kopf bewegen, aber nicht über den Strick treten kann. Ein Knotenhalfter ist für Bodenarbeit und Führen gedacht. Zum Anbinden nutzt du es nur mit Vorsicht, weil es nicht nachgibt, wenn ein Pferd sich erschreckt und zurückgeht.
Halfter auf der Weide und im Stall
Ein Halfter sollte im Stall oder auf der Koppel möglichst nicht unbeaufsichtigt am Pferd bleiben, weil es an Zaunpfosten oder Ästen hängen bleiben kann. Wenn es nicht anders geht, sind Sicherheits- oder Weidehalfter mit Sollbruchstelle die bessere Wahl. Fressbremsen begrenzen die Grasaufnahme bei leichtfuttrigen Pferden, sollten aber regelmäßig auf Scheuerstellen kontrolliert werden. Achte bei allen Halftern auf eine gute Passform und weiche Polster an Genick und Nasenriemen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Finger sollten unter das Halfter passen?
Unter dem Nasenriemen sollten etwa zwei Finger Platz haben, unter dem Kehlriemen eine Handbreite. Der Nasenriemen sitzt zwei Finger unter dem Jochbein. So drückt nichts und dein Pferd kann frei kauen.
Welcher Strick ist der beste für Anfänger?
Ein weicher, griffiger Strick von etwa zweieinhalb Metern Länge liegt gut in der Hand und lässt dir Abstand zum Pferd. Mit Panikhaken eignet er sich auch zum Anbinden. Trage beim Führen immer Handschuhe und wickle den Strick nie um die Hand.
Kann ein Pferd mit Fressbremse genug trinken?
Ja, eine gut sitzende Fressbremse hat eine Öffnung, durch die das Pferd Wasser aufnehmen kann. Prüfe am Anfang, ob es an der Tränke zurechtkommt. Bei Unsicherheiten oder Stoffwechselthemen sprich mit deinem Tierarzt.
Alles für Führen, Anbinden und Weidegang
Jeder Tag mit dem Pferd beginnt mit einem gut sitzenden Halfter, ob aus Nylon, Leder, als Knotenhalfter für die Bodenarbeit oder klein für das Fohlen. Dazu gehört ein griffiger Führstrick, mit dem du dein Pferd sicher führst und mit Panikhaken auch anbindest. Für leichtfuttrige Pferde, die auf der Weide langsamer fressen sollen, gibt es Fressbremsen & Maulkörbe in verschiedenen Ausführungen. So hast du für den Weg von der Box zur Koppel, für das Putzen und für den Tierarzttermin die passende Ausrüstung. Achte immer auf gute Passform und sichere Haken, dann bleibt der Umgang am Boden für euch beide entspannt.