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Martingale fürs Pferd: Hilfszügel für sicheres Reiten

Erleichtere dir die Anlehnung bei hitzigen Pferden. Entdecke hochwertige Martingale aus Leder für eine feine und pferdegerechte Korrektur im Sattel.

Das Martingal: Sanfte Korrektur bei unruhigem Kopf

Das Ringmartingal (im Reitsport meist einfach nur "Martingal" genannt) ist der beliebteste und am häufigsten eingesetzte Hilfszügel. Seine Aufgabe ist klar definiert: Es soll verhindern, dass das Pferd den Kopf unkontrolliert nach oben reißt und sich so der Einwirkung des Reiters entzieht. Wenn das Pferd den Kopf in einer korrekten Position trägt, hängt das Martingal locker durch und hat keinerlei Einfluss auf die Zügelführung.

Aufbau und Wirkungsweise

Ein klassisches Martingal besteht aus einem Halsriemen und einem Gabelstück mit zwei Metallringen an den Enden. Der untere Teil wird (oft mit einer Schlaufe) am Bauchgurt befestigt, während die Zügel durch die beiden oberen Ringe geführt werden. Hebt das Pferd den Kopf nun über das normale Maß hinaus an, spannt sich das Martingal. Die Zügel werden durch die Ringe nach unten abgeknickt. Dadurch wirkt der Zügelzug nicht mehr rückwärts auf die Maulwinkel, sondern nach unten auf die Laden (den zahnfreien Teil des Kiefers), was das Pferd dazu veranlasst, den Kopf wieder zu senken.

Unverzichtbar: Die Martingalstopper

Wenn du ein Martingal verwendest, musst du zwingend Martingalstopper (kleine Gummischieber) auf deinen Zügeln anbringen. Diese sitzen zwischen dem Gebiss und den Ringen des Martingals. Sie verhindern, dass die Martingalringe nach vorne rutschen und sich in den Zügelschnallen am Gebissring verhaken. Ohne Stopper besteht ein enormes Sicherheits- und Verletzungsrisiko für dein Pferd!

Häufig gestellte Fragen

Wie lang muss ein Martingal korrekt verschnallt sein?
Ein häufiger Fehler ist ein zu kurzes Martingal. Die korrekte Länge ermittelst du so: Wenn du die Martingalgabel bei normaler Kopfhaltung deines Pferdes straff nach oben in Richtung Hals ziehst, sollten die Ringe bis zur Kehle (Höhe des Kehlriemens) reichen. Nur so stellst du sicher, dass das Martingal bei korrekter Anlehnung nicht stört.

Für welche Disziplinen eignet sich das Martingal?
Es ist der Standard-Hilfszügel im Springsport und in der Vielseitigkeit, da das Pferd beim Sprung die volle Halsfreiheit behält. In der Dressur wird es im täglichen Training bei jungen oder hitzigen Pferden genutzt, ist auf dem Turnier (in reinen Dressurprüfungen) jedoch meist nicht zugelassen.

Was ist ein geschlossenes Martingal (Bib Martingale)?
Hierbei ist der Bereich zwischen den beiden Gabelzweigen durch ein Stück Leder (oft dreieckig) verschlossen. Es verhindert, dass junge oder sehr unruhige Pferde in die Martingalgabel beißen oder mit den Beinen darübersteigen können.

Der Klassiker unter den Hilfszügeln

Das Martingal ist aus dem Reitsport nicht wegzudenken. Es bietet dir ein Höchstmaß an Sicherheit im Gelände oder Springparcours, wenn dein Pferd übermütig wird oder sich durch Kopfhochreißen den Hilfen entziehen möchte. Der große Vorteil: Sobald dein Pferd nachgibt und in eine gesunde Anlehnung zurückkehrt, setzt die Wirkung des Martingals sofort aus.

In unserem Sortiment findest du klassische Ringmartingale, geschlossene Martingale sowie Modelle mit elastischen Einsätzen für besonders sanften Kontakt. Achte bei der Auswahl auf weiches, robustes Leder und kombiniere dein neues Martingal direkt mit passenden Martingalstoppern für deine Zügel.