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Krallenpflege: Krallenzangen und Schleifer für sichere Katzenpfoten

Zu lange Krallen können einwachsen oder beim Klettern hängen bleiben. Mit Zange, Feile oder Schleifer kürzt du sie sicher und ganz in Ruhe.

Krallenpflege: Sanft kürzen, sicher laufen

Die Krallen deiner Katze wachsen ein Leben lang nach. Freigänger nutzen sie beim Klettern und Laufen oft von selbst ab, Wohnungskatzen und ältere Tiere dagegen nicht immer. Dann hilft eine gezielte Krallenpflege. Gut gekürzte Krallen bleiben nicht im Teppich hängen, wachsen nicht in die Ballen ein und schonen deine Möbel. Mit dem passenden Werkzeug und etwas Übung ist das schnell erledigt.

Krallenzange und Krallenfeile

Eine Krallenzange mit scharfer Klinge schneidet die Kralle glatt ab, ohne sie zu quetschen. Modelle wie die Kerbl Krallenzange mit 14,5 cm liegen sicher in der Hand, kompakte Zangen für kleine Tiere passen gut zu Katzenpfoten. Nach dem Schneiden glättest du raue Kanten mit einer Krallenfeile, damit nichts splittert oder an Stoffen hängen bleibt. Wenn du alles beisammen haben möchtest, ist ein Pflegeset mit sieben Teilen ein guter Einstieg.

Akku-Krallenschleifer für Vorsichtige

Ein Krallenschleifer trägt die Kralle in kleinen Schritten ab. Das ist ideal, wenn du unsicher bist oder deine Katze dunkle Krallen hat, bei denen du das Leben schlecht siehst. Akkubetriebene Geräte von Kerbl und Wahl arbeiten leise und ohne Kabel, sodass du dich frei bewegen kannst. Gewöhn deine Katze zuerst an das Geräusch, bevor du das erste Mal schleifst.

Häufig gestellte Fragen

Wie weit darf ich die Krallen meiner Katze kürzen?
Schneide nur die durchsichtige Spitze ab und halte etwa zwei Millimeter Abstand zum rosa Bereich, in dem Blutgefäße und Nerven liegen. Drück die Pfote leicht, damit die Kralle herauskommt. Lieber öfter wenig kürzen als einmal zu viel.

Was mache ich, wenn die Kralle nach dem Schneiden blutet?
Bleib ruhig und drück ein sauberes Tuch oder etwas Watte einige Minuten auf die Krallenspitze. Meist hört die Blutung schnell auf. Blutet es weiter oder humpelt deine Katze danach, lass die Pfote vom Tierarzt anschauen.

Reicht ein Kratzbaum nicht aus?
Beim Kratzen löst deine Katze vor allem die alten Krallenhüllen, gekürzt wird die Kralle dabei kaum. Ein Kratzbaum ist trotzdem wichtig für Wohlbefinden und Revierverhalten. Die Länge solltest du zusätzlich regelmäßig kontrollieren.

Werkzeug für die Krallenpflege bei Katzen

Ob Wohnungskatze, Senior oder Kitten: Irgendwann stellt sich die Frage, wie du die Krallen deiner Katze am besten kürzt. Eine scharfe Krallenzange ist der Klassiker und schneidet mit einem Handgriff glatt ab. Wer lieber in kleinen Schritten arbeitet, nimmt einen akkubetriebenen Krallenschleifer, der die Spitze sanft abträgt und besonders bei dunklen Krallen Sicherheit gibt. Mit einer Krallenfeile entfernst du anschließend raue Kanten. Vergiss die Daumenkralle an den Vorderpfoten nicht, sie berührt den Boden nie und wächst deshalb gern zu lang. Am leichtesten gelingt die Pflege, wenn deine Katze entspannt und satt ist. Ein Leckerli danach macht die nächste Runde einfacher. Hier findest du Zangen, Feilen, Schleifer und ein praktisches Pflegeset.