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Hufteer: Traditioneller Schutz vor Nässe und Fäulnis

Schütze die Hufe deines Pferdes vor aggressivem Stallschmutz und Matsch. Entdecke reinen Buchenholzteer für eine wasserabweisende Versiegelung der Hufsohle.

Hufteer: Zuverlässiger Nässeschutz für Sohle und Strahl

Nasse Weiden, feuchtes Einstreu und Ammoniak in der Box greifen das Hufhorn permanent an. Wenn die Hufsohle dauerhaft aufgeweicht wird, haben Bakterien leichtes Spiel. Ein bewährter Hufteer oder Buchenholzteer ist das traditionelle Mittel, um den Huf effektiv vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen. Er wirkt stark wasserabweisend und sorgt dafür, dass das Horn auch unter schwierigen Bedingungen im Offenstall oder Gatschpaddock trocken und fest bleibt.

Reiner Buchenholzteer für die gezielte Anwendung

Hochwertiger Buchenholzteer wird durch die schonende Trockendestillation von Buchenholz gewonnen. Das Ergebnis ist ein dickflüssiges, tiefbraunes Naturprodukt mit einem charakteristischen, rauchigen Geruch. Durch seine zähflüssige Konsistenz haftet der Teer extrem gut an der Hufunterseite und bildet eine dauerhafte Schutzbarriere gegen Urin, Mist und Nässe. Aufgrund seiner antiseptischen Eigenschaften entzieht er Fäulniserregern effektiv den Nährboden.

Richtiges Anwenden: Nur auf die Hufunterseite

Bei der Verwendung von Hufteer ist die korrekte Anwendung entscheidend für die Hufgesundheit. Teer versiegelt die Oberfläche komplett. Deshalb darf er **niemals auf die äußere Hufwand** aufgetragen werden, da er dort das Hufhorn austrocknen lassen würde. Der Teer gehört ausschließlich auf die Hufsohle und in die Strahlfurchen. Vor dem Auftragen mit einem robusten Pinsel müssen die Hufe zudem absolut sauber und trocken gekratzt sein, um keine Feuchtigkeit unter der Teerschicht einzuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Hilft Hufteer auch direkt bei akuter Strahlfäule?
Bei akuter, tief sitzender Strahlfäule sollte Hufteer nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden. Da er die betroffene Stelle luftdicht versiegelt, können sich die anaeroben Fäulnisbakterien (die ohne Sauerstoff leben) darunter sogar noch schneller vermehren. Nutze bei akuter Fäule zuerst spezielle Strahlseren und wende den Teer erst an, wenn das Gewebe wieder trocken ist, um es vor neuer Nässe zu schützen.

Wie oft sollte man Hufteer auftragen?
In den nassen Wintermonaten oder bei dauerhaft matschigen Koppeln reicht eine Anwendung von ein- bis zweimal pro Woche meist völlig aus, um einen soliden Schutzfilm aufrechtzuerhalten. Im trockenen Sommer sollte auf Hufteer verzichtet werden, damit der Huf elastisch bleibt und atmen kann.

Wie lagere ich Hufteer im Putzkasten am besten?
Da Hufteer extrem zäh ist und stark klebt, sollte die Dose immer absolut aufrecht stehen und fest verschlossen sein. Es empfiehlt sich, die Teerdose und den dazugehörigen Pinsel in einer separaten Plastiktüte oder einer dichten Box im Putzkasten aufzubewahren, damit andere Bürsten und Utensilien nicht versehentlich verschmutzt werden.

Buchenholzteer für eine effektive Hufhygiene

Feuchte Böden und nasses Einstreu strapazieren das Hufhorn im Alltag enorm. Wenn Sohle und Strahl dauerhaft aufweichen, drohen schmerzhafte Hornschäden. Ein verlässlicher Hufteer bildet eine mechanische Schutzschicht gegen Feuchtigkeit und Ammoniak, wodurch das Gewebe seine natürliche Festigkeit behält.

In unserem Sortiment findest du reinen Buchenholzteer in Profi-Qualität. Er lässt sich unkompliziert mit einem Hufpinsel auf die zuvor gründlich gereinigte Hufunterseite auftragen und sorgt für eine langanhaltende, wasserabweisende Barriere im Strahl- und Sohlenbereich deines Pferdes.