Hautpflege fürs Pferd: Linderung bei Juckreiz und Schuppen
Die Haut ist das größte Organ des Pferdes und bildet den wichtigsten Schutzschild gegen äußere Einflüsse. Wenn diese Barriere aus dem Gleichgewicht gerät, äußert sich das oft durch trockene Stellen, Schuppenbildung oder starken Juckreiz. Das Pferd beginnt, sich an Boxenwänden oder Zäunen zu scheuern – besonders an der Schweifrübe und dem Mähnenkamm brechen die Haare schnell ab und die Haut wird wund. Mit einer gezielten, beruhigenden Hautpflege fürs Pferd durchbrichst du diesen Teufelskreis und gibst der Haut die nötige Feuchtigkeit zurück.
Sommerekzem: Wenn Mücken zur Qual werden
Eines der gefürchtetsten Hautprobleme im Reitsport ist das Sommerekzem. Es handelt sich um eine allergische Reaktion auf den Speichel der Kriebelmücke, die beim Pferd einen extremen, kaum aushaltbaren Juckreiz auslöst. Die betroffenen Pferde scheuern sich oft blutig. Spezielle Ekzemer-Lotionen und Hautöle helfen hier zweifach: Sie enthalten beruhigende, juckreizstillende Inhaltsstoffe (wie Urea, Calendula oder Teebaumöl) und legen gleichzeitig einen feinen, pflegenden Film auf die Haut, der die Insekten davon abhält, erneut zuzustechen.
Reichhaltige Öle und Balsame für die Regeneration
Wenn die Pferdehaut bereits trocken oder leicht aufgescheuert ist, braucht sie dringend Pflege, um sich zu regenerieren. Ein hochwertiges Hautöl oder ein Hautbalsam zieht tief in das Gewebe ein, fördert die Zellneubildung und hält den entstehenden Schorf weich. So verhinderst du, dass wunde Stellen bei Bewegung immer wieder schmerzhaft aufreißen. Zudem lindern die kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften den akuten Juckreiz fast sofort, was deinem Pferd eine enorme Erleichterung verschafft.
Häufig gestellte Fragen
Wie wende ich Hautöl oder Ekzemer-Lotion richtig an?
Trage die Pflegeprodukte immer auf die möglichst saubere Haut auf. Scheitle die Mähne oder die Haare an der Schweifrübe und massiere das Öl oder die Lotion mit den Fingern sanft direkt in den Haarboden (auf die Haut) ein. Es nützt nichts, wenn das Produkt nur oberflächlich auf den Haaren klebt.
Darf ich bei Sommerekzem jeden Tag Hautöl verwenden?
In akuten Phasen, wenn das Pferd extremen Juckreiz hat, kannst du beruhigende Lotionen oder Öle täglich anwenden. Sobald die Haut sich beruhigt und der Juckreiz nachlässt, solltest du die Anwendung auf zwei- bis dreimal wöchentlich reduzieren, damit die Poren der Pferdehaut nicht dauerhaft verschlossen werden.
Hilft Hautpflege auch bei Mauke?
Spezielle Hautbalsame (besonders mit Zink oder Schwefel) können in der Abheilungsphase von Mauke sehr gut helfen, um die gereizte Haut in der Fesselbeuge geschmeidig zu halten. Bei akuter, bakterieller Mauke müssen die Stellen jedoch erst medizinisch desinfiziert und von Krusten befreit werden, bevor pflegende Balsame aufgetragen werden.
Beruhigende Hautpflegeprodukte für sensible Pferde
Wenn ein Pferd sich ständig scheuert, leidet nicht nur das Langhaar, sondern auch das Wohlbefinden des Tieres massiv. Trockene Haut, Schuppen oder das gefürchtete Sommerekzem erfordern schnelles Handeln. Eine hochwertige Hautpflege lindert den Juckreiz effektiv, versorgt das Gewebe mit Feuchtigkeit und hilft der natürlichen Schutzbarriere, sich aus eigener Kraft wieder zu schließen.
In unserem Sortiment findest du tiefenwirksame Hautöle, pflegende Lotionen und sanfte Balsame für den täglichen Bedarf im Stall. Reich an natürlichen Inhaltsstoffen, beruhigen sie gereizte Partien an Mähnenkamm, Bauchnaht und Schweifrübe sofort. Schütze dein Pferd vor lästigen Mückenstichen und trockener Haut – für ein entspanntes und scheuerfreies Pferdeleben.