Wachtelkükenfutter: Klein, fein und reich an Eiweiß
Frisch geschlüpfte Wachtelküken sind kaum größer als eine Hummel und brauchen von Anfang an viel Energie. Wachtelkükenfutter ist besonders fein gekörnt und eiweißreich, damit die Kleinen es gut aufpicken und schnell an Gewicht zulegen. Bei uns findest du ein spezielles Wachtelkükenfutter für die ersten acht Wochen, dazu Kükenfutter und Bio-Alternativen für die Aufzucht.
Die ersten Tage nach dem Schlupf
Wachtelküken sind Nestflüchter und beginnen schon wenige Stunden nach dem Schlupf zu fressen. Streu das Futter anfangs auf ein Küchenpapier oder einen flachen Deckel, damit sie es leicht finden. Wichtig ist eine flache Tränke mit Steinchen oder Murmeln darin, damit die Küken nicht ertrinken. Eine Wärmelampe oder Wärmeplatte sorgt in den ersten Wochen für die nötige Temperatur.
Vom Küken zur Legewachtel
Wachteln wachsen schneller als Hühner und sind schon nach rund sechs bis acht Wochen geschlechtsreif. Bis dahin bekommen sie Wachtelkükenfutter als Alleinfutter. Danach stellst du über einige Tage auf Legewachtelfutter um. Achte darauf, dass immer frisches Futter bereitsteht, denn die Küken fressen viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt. Bio-Maisschrot ist als Leckerbissen erst sinnvoll, wenn die Tiere größer sind.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Wachtelküken normales Kükenfutter geben?
Hühnerkükenfutter ist für Wachtelküken oft zu grob und enthält etwas weniger Eiweiß. Notfalls kannst du es in einer Kaffeemühle fein mahlen, besser ist aber ein spezielles Wachtelkükenfutter. Damit wachsen die Küken gleichmäßiger und befiedern sich schneller.
Wie warm müssen Wachtelküken es haben?
In der ersten Woche brauchen Wachtelküken direkt unter der Wärmequelle etwa 35 bis 37 Grad. Danach senkst du die Temperatur jede Woche um ein paar Grad. Drängen sich die Küken unter der Lampe, ist es zu kalt, meiden sie sie, ist es zu warm.
Ab wann können Wachtelküken ins Außengehege?
Mit etwa drei bis vier Wochen sind Wachtelküken voll befiedert und können bei mildem Wetter ins Außengehege. Wichtig ist ein geschützter Bereich ohne Zugluft und Nässe. In kühlen Nächten ist eine zusätzliche Wärmequelle anfangs noch sinnvoll.
Wachtelkükenfutter für eine sichere Aufzucht
Wachtelkükenfutter begleitet deine Küken vom Schlupf bis zur achten Lebenswoche. Es ist fein gekörnt, reich an Eiweiß und auf das schnelle Wachstum der kleinen Vögel abgestimmt. Neben dem speziellen Wachtelkükenfutter findest du Kükenfutter für die ersten sechs Wochen sowie granuliertes Bio-Kükenfutter, wenn du ökologisch aufziehen möchtest. Bio-Junghennenfutter kann den Übergang zur Legephase begleiten, und Bio-Maisschrot ist eine kleine Ergänzung für ältere Jungtiere. Stell das Futter anfangs in flachen Schalen bereit und sorg für eine Tränke, in der die Küken nicht ertrinken können. Eine Wärmelampe oder Wärmeplatte hält sie in den ersten Wochen warm, bis sie ihr eigenes Federkleid tragen und auch kühlere Temperaturen gut vertragen. So gelingt die Aufzucht deiner Wachteln Schritt für Schritt.