Schwarzwild: Lockmittel für die Saujagd
Wildschweine haben eine hervorragende Nase und sind sehr lernfähig. Ein Platz, der verlässlich gut riecht, wird schnell Teil ihrer nächtlichen Runde. Mit Lockmitteln für Schwarzwild bindest du die Rotte an deine Kirrung oder einen Malbaum, kannst Bachen, Überläufer und Frischlinge in Ruhe ansprechen und gezielt eingreifen. Das ist auch bei Wildschäden auf den Feldern eine große Hilfe.
Teer, Trüffel und Buchenholz
Ein Klassiker ist der Buchenholzteer. Sauen reiben sich daran, nehmen den Geruch mit und markieren so selbst den Platz. Die Kerbl TarPaste im 5 kg Eimer reicht für mehrere Malbäume. Dazu kommen intensive Düfte wie Trüffel, Eichel und Nuss, die an natürliche Fraßquellen erinnern. Die Eurohunt Sprays mit Trüffelaroma setzt du auf Baumstümpfe oder Steine, die Flaschen mit Eichel- oder Maisduft gießt du direkt in den Boden.
Lockblöcke für lange Wirkung
Feste Lockmittel wie BLACK FIRE Original, Corn, Farm oder Nordic Line Nuss geben ihren Duft über viele Tage ab. Du legst sie unter einen Stein oder vergräbst sie leicht, damit die Sauen brechen müssen und sich länger am Platz aufhalten. Das verschafft dir Zeit beim Ansprechen. Wechselst du zwischen verschiedenen Sorten, bleibt der Platz für die Rotte spannend und wird nicht langweilig.
Häufig gestellte Fragen
Wie lege ich einen Malbaum an?
Wähle einen Baum oder Pfahl an einem bekannten Wechsel und streich Buchenholzteer in etwa 40 bis 80 cm Höhe auf die Rinde. Erneuere den Anstrich, sobald er abgerieben ist. An frisch gescheuerter Rinde und Schlamm erkennst du, dass die Sauen den Baum regelmäßig besuchen.
Warum kommen die Sauen nur noch in der tiefen Nacht?
Oft ist der Platz zu stark bejagt oder es gab Störungen. Gönn ihm ein paar Tage Ruhe, kontrolliere seltener und achte bei jeder Annäherung auf den Wind.
Wie viel Kirrgut ist an der Kirrung erlaubt?
Die zulässige Menge und Art legen die Länder und Bundesländer unterschiedlich fest. Erkundige dich bei deiner Jagdbehörde, bevor du größere Mengen ausbringst.
Sauen gezielt an die Kirrung binden
Schwarzwild lernt schnell, wo es sich lohnt, und kommt zuverlässig wieder, wenn der Platz gut riecht. Buchenholzteer am Malbaum ist dafür der bewährte Anfang, denn die Sauen tragen den Duft nach dem Scheuern selbst weiter. Trüffel, Eichel, Nuss und Mais erinnern an natürliche Fraßquellen und machen die Kirrung zusätzlich attraktiv. Lockblöcke von BLACK FIRE geben ihr Aroma tagelang ab, vor allem wenn du sie leicht eingräbst und die Rotte brechen muss. So bleibt sie länger am Platz und du hast genug Zeit zum Ansprechen. Wechsle die Sorten ab und störe den Platz so wenig wie möglich. Kontrolliere die Kirrung lieber mit der Wildkamera als zu Fuß, damit keine frische Menschenwitterung am Platz liegt. So gewöhnt sich die Rotte an feste Zeiten und du kannst Überläufer und Frischlinge gezielt erlegen, bevor sie auf den Feldern Schaden anrichten.