Katzenklappe: Selbstständig rein und raus
Freigänger haben ihren eigenen Rhythmus und wollen oft mehrmals am Tag raus. Mit einer Katzenklappe entscheidet deine Katze selbst, wann sie in den Garten geht und wann sie zurückkommt. Du musst nicht mehr ständig die Tür öffnen, und die Wärme bleibt trotzdem im Haus. Je nach Modell steuerst du genau, wer die Klappe benutzen darf und in welche Richtung sie aufgeht.
Verschlussarten und Zugangskontrolle
Eine einfache 4-Wege-Katzenklappe lässt sich auf nur rein, nur raus, beide Richtungen oder ganz geschlossen stellen. So hältst du deine Katze zum Beispiel nachts drinnen. Modelle mit Magnet öffnen nur mit dem passenden Schlüssel am Halsband, und eine Mikrochip-Katzenklappe erkennt deine Katze direkt am implantierten Chip, ganz ohne Halsband. Beide Varianten halten fremde Katzen draußen, die sonst gern das Futter im Haus plündern.
Einbau in Tür, Wand oder Glas
Katzenklappen lassen sich in Holz- oder Kunststofftüren einbauen, manche Modelle wie die Cat Mate 210 auch in Glas. Bei dicken Wänden oder Türen hilft eine Tunnelverlängerung, damit der Durchgang sauber abschließt. Liegt die Tür an einer windigen Hausseite, lohnt sich ein gut gedämmtes Modell wie die PetSafe Extreme Weather, das Zugluft und Wärmeverlust verringert. Verschleißteile wie die Klappe selbst gibt es als Ersatz, und für Hunde findest du hier ebenfalls passende Klappen.
Häufig gestellte Fragen
Wie gewöhne ich meine Katze an die Katzenklappe?
Fixiere die Klappe anfangs offen, damit deine Katze den Durchgang ohne Widerstand kennenlernt. Locke sie mit Leckerlis oder ihrem Lieblingsspielzeug hindurch. Danach lässt du die Klappe zu und hilfst ein paar Mal nach, bis sie den Dreh raus hat.
In welcher Höhe baue ich die Katzenklappe ein?
Miss die Höhe vom Boden bis zum Bauch deiner Katze. Auf dieser Höhe sollte die Unterkante des Durchgangs liegen, bei den meisten Katzen sind das etwa 15 Zentimeter. So muss sie weder klettern noch sich tief bücken.
Darf ich in einer Mietwohnung eine Katzenklappe einbauen?
Für den Einbau in Tür oder Wand brauchst du die Zustimmung deines Vermieters, weil du in die Bausubstanz eingreifst. Eine gute Lösung kann ein eigenes Türblatt sein, das du beim Auszug wieder gegen das Original tauschst. Für Glas wird die Klappe meist vom Glaser in eine neue Scheibe eingesetzt.
Die passende Katzenklappe finden
Bevor du eine Katzenklappe kaufst, lohnt sich ein kurzer Blick auf deine Situation. Wo soll die Klappe sitzen, und wie dick ist die Tür oder Wand? Gibt es in der Nachbarschaft fremde Katzen, die gern bei dir ins Haus kommen und sich am Futter bedienen würden? Dann ist eine Klappe mit Magnet oder Mikrochip sinnvoll, die nur deine eigene Katze hereinlässt. In ruhigen Lagen reicht oft eine einfache 4-Wege-Klappe, mit der du die Richtung festlegst. Achte bei der Größe darauf, dass auch kräftige Katzen bequem durchpassen, ohne sich zu quetschen. Gute Dichtungen und ein stabiler Rahmen halten Kälte und Regen draußen und sorgen dafür, dass die Klappe auch nach Jahren noch leise schließt. Ersatzklappen und Tunnelverlängerungen für dicke Wände findest du hier gleich mit dazu.