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Ärmelschoner: Trockene Unterarme ohne kompletten Overall

Oft wird nur der Unterarm nass, etwa beim Griff in Eimer oder Tränke. Ärmelschoner sind übergestreift und halten genau diese Stelle trocken.

Ärmelschoner: Kleines Teil, spürbarer Unterschied

Es gibt viele Handgriffe im Stall, bei denen nur die Unterarme etwas abbekommen: in den Tränkeeimer greifen, den Futtertrog auswischen, ein Kalb festhalten. Für so etwas einen ganzen Overall anzuziehen, lohnt sich nicht. Ärmelschoner werden einfach über den Pullover gestreift, sitzen mit Gummibund am Handgelenk und Oberarm und sind nach der Arbeit in Sekunden wieder ab.

Wasserdicht oder wasserabweisend

Wenn es richtig nass wird, brauchst du ein dichtes Material. Das wasserdichte 2er-Set mit Gummibund ist die einfache Standardlösung. Die Ausführung aus Oxford-Gewebe ist ebenfalls wasserdicht, dabei aber atmungsaktiv, sodass die Arme bei längerem Tragen nicht schwitzen. Elastisch und eng anliegend ist die Variante aus Synthesekautschuk, die sich gut an den Arm anpasst und beim Arbeiten nicht verrutscht. Nur wasserabweisend, dafür angenehm zu tragen, ist das Softshell-Modell für Arbeiten mit gelegentlichen Spritzern.

Einweg für Besuch und Wechsel

Neben den waschbaren Modellen gibt es die Einweg-Ärmelschoner mit 45 cm Länge im Gebinde mit 100 Stück. Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn oft gewechselt wird: bei Besuch, zwischen zwei Stallabteilen oder wenn du von der Kälberbox zurück in den Kuhstall gehst. Weil sie nach dem Gebrauch entsorgt werden, tragen sie nichts weiter, was du nicht weitertragen willst. Das ist derselbe Gedanke, der hinter Einwegoveralls und Überschuhen steht: Biosicherheit im Stallalltag.

Häufig gestellte Fragen

Halten Ärmelschoner von allein?
Ja, sie haben oben und unten einen Gummizug. Er sollte anliegen, ohne einzuschnüren. Wenn die Manschette drückt, schiebt sich der Schoner nach unten und Wasser läuft trotzdem hinein.

Was passt über dicke Jacken?
Die elastischen Modelle aus Synthesekautschuk und die weiter geschnittenen wasserdichten Ausführungen. Softshell liegt enger an und ist eher für dünne Ärmel gedacht.

Kann ich sie waschen?
Die textilen und beschichteten Modelle spülst du ab oder wäschst sie kalt und lässt sie hängend trocknen. Die Einwegvariante ist ausdrücklich für den einmaligen Gebrauch bestimmt.

Der passende Ärmelschoner für deine Arbeit

Ärmelschoner sind die schnelle Lösung, wenn nur die Unterarme im Nassen sind. Für die meisten Arbeiten reicht das wasserdichte Set aus zwei Stück mit Gummibund, das du über den Pullover streifst und danach einfach abspülst. Trägst du sie länger am Stück, ist die Ausführung aus Oxford-Gewebe angenehmer, weil sie wasserdicht und zugleich atmungsaktiv ist. Wenn es eng anliegen soll und die Arme viel bewegt werden, passt die elastische Variante aus Synthesekautschuk am besten, während das Softshell-Modell wasserabweisend ist und sich für Arbeiten mit gelegentlichen Spritzern eignet. Für den häufigen Wechsel, für Besuch oder beim Gang zwischen Kälberbox und Kuhstall gibt es Einweg-Ärmelschoner mit 45 cm Länge im Gebinde mit 100 Stück. So hast du bei jedem Wechsel ein frisches Paar zur Hand und musst nicht warten, bis die waschbaren Schoner wieder trocken sind.