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Vorderzeug fürs Pferd: Maximaler Halt und Schulterfreiheit

Verhindere, dass dein Sattel nach hinten rutscht. Entdecke hochwertige Vorderzeuge für maximale Sicherheit im Parcours, im Gelände und im täglichen Training.

Das Vorderzeug: Sicherer Halt für den Sattel

Ein Vorderzeug ist im modernen Reitsport – insbesondere im Springen und in der Vielseitigkeit – kaum noch wegzudenken. Seine primäre Funktion ist es, zu verhindern, dass der Sattel bei starken Bewegungen (wie beim Sprung über ein Hindernis oder beim Galoppieren bergauf) nach hinten rutscht. Es bietet dem Reiter somit ein enormes Plus an Sicherheit und schützt den empfindlichen Pferderücken vor einem falsch liegenden Sattel.

Aufbau und Befestigung

Klassische Vorderzeuge bestehen aus einer Riemen-Konstruktion, die über die Brust des Pferdes verläuft. Sie werden an drei bis fünf Punkten befestigt: am Sattelgurt (zwischen den Vorderbeinen) und an den D-Ringen des Sattels oder den Gurtstrupfen. Viele Modelle sind zusätzlich mit einer Martingalgabel ausgestattet. Diese kann je nach Bedarf einfach mit einem Karabiner ein- oder ausgeschnallt werden und hilft dabei, den Kopf des Pferdes bei starkem Vorwärtsdrang besser zu kontrollieren.

Komfort durch Elastizität und Polsterung

Damit das Pferd in seiner Bewegung nicht eingeschränkt wird, verfügen hochwertige Vorderzeuge im Schulterbereich über robuste Elastikeinsätze. Diese dehnen sich bei jedem Galoppsprung und über dem Hindernis mit, sodass das Pferd maximale Schulterfreiheit genießt. Um Scheuerstellen an der empfindlichen Brust zu vermeiden, sind die Auflageflächen häufig weich mit Leder, Neopren oder echtem Lammfell gepolstert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Vorderzeug und einem Martingal?
Ein reines Martingal besteht nur aus einem Halsriemen und der Gabel; es dient ausschließlich dazu, den Pferdekopf unten zu halten, hat aber keine haltende Wirkung auf den Sattel. Ein Vorderzeug hingegen fixiert den Sattel und hat die Martingalfunktion meist nur als optionalen Zusatz.

Wie eng muss ein Vorderzeug verschnallt werden?
Es darf die Atmung und die Schulterbewegung keinesfalls einschränken. Als Faustregel gilt: Zwischen dem Bruststück des Vorderzeugs und der Pferdebrust muss mindestens eine aufgestellte Faust bequem Platz finden.

Darf ich ein Vorderzeug auch in der Dressur verwenden?
Auf dem Abreiteplatz ist es oft gestattet, in einer reinen Dressurprüfung laut LPO jedoch in der Regel nicht (außer es ist explizit ausgeschrieben). Für das tägliche Training oder im Gelände ist es aber auch für Dressurreiter ein hervorragender Helfer.

Sicherheit und Komfort bei jedem Galoppsprung

Egal, ob du ambitioniert im Springsport unterwegs bist, gerne bergige Ritte im Gelände unternimmst oder dein Pferd einfach eine Sattellage hat, bei der der Sattel gerne mal rutscht – ein gut sitzendes Vorderzeug löst dieses Problem zuverlässig. Es hält dein Equipment genau dort, wo es hingehört, ohne dein Pferd einzuengen.

In unserem Sortiment findest du anatomisch geformte Vorderzeuge aus erstklassigem Leder. Achte bei der Wahl auf eingearbeitete Elastikeinsätze für optimale Schulterfreiheit und weiche Polsterungen an Brust und Widerrist. Viele unserer Modelle werden praktischerweise direkt mit einer abnehmbaren Martingalgabel geliefert, sodass du für jede Situation im Sattel bestens gerüstet bist.