Veterinärinstrumente: Solides Werkzeug für den Eingriff
Wenn genäht, geklemmt oder geschnitten wird, muss das Instrument sitzen und sauber sein. Diese Veterinärinstrumente sind aus Edelstahl gefertigt, halten Reinigung und Desinfektion aus und liegen auch mit Handschuh sicher in der Hand. Gedacht sind sie für Stall und Tierarztpraxis, jeweils im Rahmen dessen, was du selbst durchführen darfst.
Schneiden, klemmen und nähen
Der Skalpellgriff Nr. 4 nimmt die gängigen großen Klingen auf und gibt dir eine ruhige Schnittführung. Zum Verschließen einer Wunde findest du chirurgische Nähnadeln mit Federöhr in 3/8 Kreisform, die sich mit wenig Aufwand einfädeln lassen, auch wenn es schnell gehen muss. Dazu passt das Nähmaterial aus Perlon, das reißfest ist und sich gut knoten lässt. Die Arterienklemme Pean gerade mit 17 cm hält Gewebe oder ein Gefäß fest, ohne dass du dauernd nachfassen musst, und leistet zwischendurch als verlängerter Griff gute Dienste. Alle Teile lassen sich nach dem Einsatz gründlich reinigen und trocken lagern.
Trokar und Kastrierzangen
Der Trokar für den Pansenstich wird mit zwei Kanülen geliefert und gehört in jeden Wiederkäuerbetrieb griffbereit, weil eine akute Blähung schnell lebensbedrohlich wird. Er ist ein Notfallinstrument, danach folgt umgehend der Anruf beim Tierarzt. Für die Kastration stehen drei Größen zur Wahl: das Kastrationsgerät für Ferkel im Alter von zwei bis neun Tagen, die Kastrierzange für Lämmer mit 23 cm und die kräftige Kastrierzange mit 47 cm für Bullen und Pferde. Welche Eingriffe du selbst vornehmen darfst und welche Betäubung dabei vorgeschrieben ist, regelt das Tierschutzrecht deines Landes.
Häufig gestellte Fragen
Wie reinige ich die Instrumente richtig?
Entferne Grobschmutz direkt nach dem Einsatz, bevor Blut antrocknet. Danach reinigst du gründlich in warmem Wasser mit geeignetem Mittel, spülst nach, trocknest ab und desinfizierst oder sterilisierst. Gelenke bekommen einen Tropfen Öl, gelagert wird trocken.
Welches Nahtmaterial passt zur Nadel?
Zu den Nähnadeln mit Federöhr passt das Perlon-Nähmaterial. Die 3/8 Kreisform eignet sich gut für Hautnähte, weil du mit einer Drehbewegung durch das Gewebe kommst, ohne stark hebeln zu müssen.
Darf ich selbst kastrieren?
Das hängt von Tierart, Alter und den gesetzlichen Vorgaben bei dir ab. Für viele Eingriffe sind Betäubung und Schmerzbehandlung vorgeschrieben. Kläre das vor dem ersten Einsatz mit deinem Tierarzt und lass dir die Handhabung zeigen.
Instrumente für Stall und Praxis
Der Skalpellgriff Nr. 4 nimmt die gängigen großen Klingen auf und liegt auch mit Handschuh sicher in der Hand. Für die Wundversorgung findest du chirurgische Nähnadeln mit Federöhr in 3/8 Kreisform, die sich schnell einfädeln lassen, dazu reißfestes Nähmaterial aus Perlon. Die Arterienklemme Pean gerade mit 17 cm hält Gewebe zuverlässig fest und lässt dir beide Hände zum Arbeiten. Der Trokar für den Pansenstich kommt mit zwei Kanülen und gehört als Notfallinstrument in jeden Wiederkäuerbetrieb. Für die Kastration stehen das Gerät für Ferkel von zwei bis neun Tagen, die Kastrierzange für Lämmer mit 23 cm und die kräftige 47-cm-Zange für Bullen und Pferde bereit. Welche Eingriffe du selbst durchführen darfst, regelt das Tierschutzrecht deines Landes, kläre das vorab mit deinem Tierarzt. Alles aus Edelstahl und leicht zu reinigen.