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Schafnetz: Elektronetze von 90 bis 170 cm für jede Weide

Flexibel zäunen und sicher hüten. Elektronetze von AKO, Kerbl und Agrarzone in 25 und 50 Metern, mit Einzel- oder Doppelspitze.

Schafnetz: Flexibel zäunen, zuverlässig hüten

Das Elektronetz ist der schnellste Weg zu einer sicheren Fläche. Du rollst es aus, steckst die Spitzen, hängst es ans Weidezaungerät und hast die Portion abgeteilt. Wir führen 24 Netze von AKO, Kerbl und Agrarzone, darunter die Serien OviNet, TitanNet und TitanLight, in 25 und 50 Metern Länge und in Höhen von 90 bis 170 Zentimetern.

Höhe, Maschen und Wolfsschutz

Für die normale Hütearbeit reichen 90 bis 108 Zentimeter. Sobald der Wolf ein Thema ist, solltest du mindestens 120 Zentimeter wählen, etwa das OviNet Maxi mit 122 Zentimetern oder das TitanNet Premium XBraid. Noch mehr Sicherheit geben 145 und 170 Zentimeter, wie beim TitanNet 145 oder beim Kerbl OviNet mit 25 Metern Länge. Entscheidend ist dabei nicht nur die Höhe, sondern auch die Maschenweite unten: Je enger die unteren Maschen, desto weniger kommt ein Lamm durch und desto schwerer wird das Untergraben. Netze mit Bodenabstand, wie das EasyNet, sind dagegen für Flächen gedacht, in denen viel Aufwuchs steht und du Ableitung vermeiden willst.

Einzelspitze, Doppelspitze und die Sache mit der Spannung

Die Doppelspitze verteilt den Druck auf zwei Punkte und steht damit in weichem, feuchtem oder frisch bearbeitetem Boden deutlich stabiler. Auf trockenen und festen Flächen genügt oft die Einzelspitze, die leichter ist und schneller gesetzt wird. Einige Netze bringen einen Tritt an der Spitze mit, der das Eindrücken erleichtert. Wichtig ist bei allen, dass das Netz stromführend bleibt und straff steht. Hängt es durch, liegen die untersten Litzen im Gras, die Spannung wandert in den Bewuchs und das Netz verliert seine Wirkung. Halte darum die Zaunlinie frei und kontrolliere die Spannung regelmäßig mit einem Prüfgerät.

Häufig gestellte Fragen

Welche Netzhöhe brauche ich gegen den Wolf?
Mindestens 120 Zentimeter, besser 145. Ebenso wichtig ist ein sauberer Bodenabschluss, damit das Netz nicht untergraben werden kann.

Einzelspitze oder Doppelspitze?
Doppelspitze in weichem oder frisch bearbeitetem Boden, weil sie stabiler steht. Einzelspitze auf festem Untergrund, wenn es schnell gehen soll.

Warum verliert mein Netz Spannung?
Meist liegt Bewuchs an den unteren Litzen an oder das Netz hängt durch. Zaunlinie freihalten, straff spannen und die Erdung prüfen.

Das passende Elektronetz für deine Fläche finden

Die Auswahl wird einfacher, wenn du drei Dinge klärst. Erstens die Höhe: 90 bis 108 Zentimeter für die alltägliche Hütearbeit, ab 120 Zentimetern für Flächen, auf denen der Wolf ein Thema ist, und 145 oder 170 Zentimeter, wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst. Zweitens die Spitzen: Doppelspitze für weichen oder feuchten Boden, weil sie den Druck auf zwei Punkte verteilt und nicht so schnell kippt, Einzelspitze für festen Untergrund und schnelles Versetzen. Drittens die Länge: 50 Meter sind der Standard für größere Koppeln, 25 Meter lassen sich leichter tragen und eignen sich für kleine oder verwinkelte Flächen. Netze mit Bodenabstand helfen dort, wo viel Aufwuchs steht. Bei allen gilt dasselbe: Das Netz muss stromführend sein, straff stehen und unten frei von Gras bleiben, sonst wandert die Spannung in den Bewuchs.