Reitwesten: die flexible Schicht für Reiterinnen
Reitwesten sind das praktischste Kleidungsstück für die Übergangszeit. Sie halten den Rumpf warm, lassen aber Schultern und Arme frei, damit du die Zügel feinfühlig führen kannst. Bei uns gibt es wattierte Steppwesten, weiche Fleecewesten, Freizeitwesten, eine Reflexweste für bessere Sichtbarkeit im Gelände und eine beheizbare Weste für sehr kalte Tage.
Wattiert, Fleece oder beheizt
Eine wattierte Reitweste ist leicht, wärmt gut und lässt sich klein zusammenlegen. Fleecewesten sind weich, atmungsaktiv und ideal als Zwischenschicht unter einer Jacke. Eine Heizweste mit Powerbank bringt aktive Wärme an Rücken und Brust, wenn du im Winter lange auf dem Turnierplatz stehst oder früh morgens fütterst. Reitwesten sind hinten oft etwas länger, damit beim Sitzen der Rücken bedeckt bleibt.
Sichtbar im Gelände
Wenn du in der Dämmerung oder auf Straßen unterwegs bist, ist eine Reflexweste sehr sinnvoll. Die leuchtende Farbe und reflektierende Streifen machen dich für Autofahrer früher erkennbar. Du ziehst sie einfach über deine Jacke. Ergänzt durch reflektierende Ausrüstung am Pferd bist du im Straßenverkehr deutlich besser sichtbar.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich eine Reitweste über dem Rückenprotektor tragen?
Das geht, wenn die Weste weit genug geschnitten ist. Nimm im Zweifel eine Nummer größer oder probier sie direkt mit dem Protektor an. Sie darf beim Reiten nicht spannen und muss sich gut schließen lassen.
Ab welcher Temperatur reicht eine Weste?
Das ist sehr individuell, viele Reiterinnen tragen im Frühjahr und Herbst eine Weste über einem langärmligen Funktionsshirt. Beim Reiten wird dir warm, beim Absatteln kühlst du schnell aus. Eine Weste ist deshalb ideal, weil du sie leicht an- und ausziehen kannst.
Ist eine Reflexweste beim Ausreiten Pflicht?
Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht überall, die Regeln unterscheiden sich je nach Land und Region. Sinnvoll ist sie trotzdem bei jedem Ritt auf öffentlichen Wegen, besonders bei Dämmerung, Nebel oder trübem Wetter. Für Reiter auf Straßen ist sie eine einfache und wirksame Vorsichtsmaßnahme.
Reitwesten für jede Jahreszeit
Eine Reitweste ist das Kleidungsstück, das du im Stall am häufigsten an- und wieder ausziehst. Sie hält Brust und Rücken warm und lässt den Armen beim Reiten volle Bewegungsfreiheit. Wattierte Westen sind leicht und wärmen gut, Fleecewesten eignen sich als Zwischenschicht unter einer Jacke. Wenn es richtig kalt wird, sorgt eine Heizweste mit Powerbank für aktive Wärme. Bei Ausritten in der Dämmerung bist du mit einer gut sichtbaren Reflexweste auf der sicheren Seite. Achte darauf, dass die Weste hinten lang genug ist und auch über dem Rückenprotektor bequem sitzt. Viele Modelle haben Taschen mit Reißverschluss für Handy und Leckerli. So bist du von Frühjahr bis Winter flexibel angezogen und kannst dich auf jedes Wetter einstellen, ohne gleich die dicke Winterjacke anziehen zu müssen.