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Geflügelmastfutter: Eiweißreiche Kraft für Masthühner und Puten

Kräftige Masttiere brauchen mehr Eiweiß und Energie als Legehennen. Hier findest du Mastfutter für Hühner und Puten, auch in Bio-Qualität.

Geflügelmastfutter: Gezielt füttern für gesundes Wachstum

Wer Hähnchen oder Puten für den eigenen Tisch aufzieht, braucht ein Futter, das auf gleichmäßiges Wachstum ausgelegt ist. Geflügelmastfutter enthält mehr Eiweiß als Legefutter, damit sich eine kräftige Muskulatur entwickeln kann, aber weniger Calcium, weil die Tiere keine Eier legen. Bei uns findest du ein klassisches Alleinfutter und Bio-Mastfutter für Puten und langsam wachsende Masthühner.

Mast im kleinen Rahmen

Viele Selbstversorger ziehen im Frühjahr ein paar Masthühner oder Zweinutzungshähne auf. Langsam wachsende Rassen haben mehr Zeit im Auslauf, bewegen sich viel und liefern festes, aromatisches Fleisch. Für sie eignet sich ein Mastfutter, das ab der fünften Woche den Kükenstarter ablöst. Mit Grünfutter, Auslauf und frischem Wasser bleiben die Tiere aktiv, und das Mastfutter liefert die Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Puten richtig versorgen

Puten haben einen besonders hohen Eiweißbedarf und wachsen über viele Wochen. Ein spezielles Putenmastfutter in Bio-Qualität ist auf die Phase von der 10. bis zur 15. Woche abgestimmt. Puten sind empfindlicher als Hühner, deshalb lohnen sich ein trockener, zugfreier Stall und viel Platz. Halte Puten möglichst nicht gemeinsam mit Hühnern, weil Hühner Erreger übertragen können, die für Puten gefährlich sind.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Masthühnern einfach Legehennenfutter geben?
Davon ist abzuraten. Legefutter enthält zu wenig Eiweiß für den Muskelaufbau und viel Calcium, das wachsende Masttiere nicht brauchen. Mit einem passenden Mastfutter wachsen die Tiere gleichmäßiger und gesünder.

Wie lange dauert die Mast bei langsam wachsenden Hühnern?
Langsam wachsende Rassen und Zweinutzungshähne werden meist nach etwa zwölf bis sechzehn Wochen geschlachtet. Moderne Mastlinien sind deutlich schneller, neigen dafür aber zu Bein- und Kreislaufproblemen. Für die Hobbyhaltung sind robuste, langsamere Rassen meist die bessere Wahl.

Brauchen Masthühner auch Grit?
Ja, sobald sie neben dem Mastfutter Körner oder Grünfutter fressen. Die kleinen Steinchen helfen im Muskelmagen beim Zerkleinern. Bei reiner Fütterung mit Pellets ist der Bedarf geringer, eine kleine Schale schadet aber nie.

Geflügelmastfutter für Hähnchen und Puten

Geflügelmastfutter ist für Tiere gedacht, die kräftig wachsen sollen. Das klassische Alleinfutter im 25-kg-Sack versorgt deine Masthühner mit viel Eiweiß und Energie, ohne den hohen Calciumanteil eines Legefutters. Wer auf ökologische Haltung setzt, findet Bio-Mastfutter für Puten ab der zehnten Woche und für langsam wachsende Masthühner ab der fünften Woche. Kombiniert mit Auslauf, Grünfutter und sauberem Wasser entstehen so robuste Tiere mit festem Fleisch. Zweinutzungshähne aus der eigenen Brut lassen sich ebenfalls gut damit aufziehen, wenn sie neben dem Futter viel Grünes bekommen. Achte beim Wechsel vom Kükenstarter auf das Mastfutter auf einen fließenden Übergang über einige Tage, damit sich die Verdauung umstellen kann. Und plane genug Platz im Stall ein, denn Masttiere werden schnell groß.