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Einwegbekleidung: Keime bleiben, wo sie hergekommen sind

Besuch, Tierarzt und Techniker bringen Keime von anderen Betrieben mit. Einwegoveralls, Mäntel und Ärmelschoner unterbrechen diesen Weg.

Einwegbekleidung: Biosicherheit, die jeder mitmacht

Tierarzt, Klauenpfleger, Besamungstechniker, Berater, Monteur: An einem Tag sehen sie mehrere Betriebe. Was an Kleidung und Schuhen haftet, reist mit. Einwegbekleidung ist die einfachste Möglichkeit, diese Kette zu unterbrechen, weil sie am Ende im Müll landet statt im nächsten Stall. Sie kostet wenig, ist schnell angezogen und wird deshalb auch wirklich genutzt – das ist bei Biosicherheit der entscheidende Punkt.

Overalls, Mäntel und Ärmelschoner

Die Einweg-Overalls gibt es in Weiß, Blau und Grün, jeweils mit Kapuze. Sie decken den ganzen Körper ab und sind die Lösung, wenn jemand mit ins Stallinnere geht. Für kurze Rundgänge und Führungen reicht oft ein Mantel: Der Einwegmantel in Weiß mit Druckknöpfen ist schnell übergeworfen, der grüne unsterile Mantel mit 135 cm Länge kommt im Gebinde mit 20 Stück und deckt auch größere Personen weit genug ab. Dazu passen die Einweg-Ärmelschoner im 100er-Pack, wenn nur die Unterarme geschützt werden müssen.

Chemieschutz und Materialstärke

Nicht jede Einwegware hat denselben Zweck. Für Staub und normale Stallarbeit genügen die einfachen Overalls. Wird mit Reinigern, Desinfektionsmitteln oder Pflanzenschutz gearbeitet, ist der Chemieschutz-Overall Typ 5/6 die richtige Wahl: Typ 5 steht für Schutz gegen Partikel, Typ 6 für begrenzten Schutz gegen leichte Spritzer. Ein Blick lohnt sich außerdem auf die Grammatur. Sie sagt, wie viel Material verarbeitet ist und wie viel der Anzug aushält, bevor er an einer Kante aufreißt.

Häufig gestellte Fragen

Wo bewahre ich die Sachen auf?
Am besten in einer Kiste direkt am Stalleingang, zusammen mit Überschuhen. Was erst im Haus geholt werden muss, wird im Alltag übersprungen und erfüllt seinen Zweck dann nicht mehr.

Reicht ein Mantel statt eines Overalls?
Für kurze Wege im Futtergang oder eine Betriebsführung ja. Wer zwischen Tieren arbeitet, kniet oder in die Box steigt, sollte den Overall mit Kapuze nehmen.

Was bedeutet unsteril?
Der Mantel ist sauber verpackt, aber nicht keimfrei sterilisiert. Für Besuch, Rundgänge und normale Stallarbeit ist das völlig ausreichend, für chirurgische Eingriffe wäre es das nicht.

Einwegschutz für Besuch und Stallalltag

Der Sinn von Einwegkleidung ist nicht das saubere Aussehen, sondern der unterbrochene Weg für Keime von Betrieb zu Betrieb. Wer ins Stallinnere geht, zieht am besten einen Einweg-Overall mit Kapuze an, den es in Weiß, Blau und Grün gibt. Für eine kurze Führung oder den Gang durch den Futtergang genügt ein Einwegmantel: weiß mit Druckknöpfen für Besucher oder grün und unsteril mit 135 cm Länge im Gebinde zu 20 Stück. Müssen nur die Unterarme geschützt werden, greifst du zu den Einweg-Ärmelschonern im 100er-Pack. Kommen Reiniger, Desinfektionsmittel oder Pflanzenschutz ins Spiel, ist der Chemieschutz-Overall Typ 5/6 die passende Wahl, weil er gegen Partikel und begrenzt gegen Spritzer schützt. Am besten lagerst du alles in einer Kiste direkt am Stalleingang, denn Schutzkleidung, die erst aus dem Haus geholt werden muss, wird im Alltag meistens übersprungen.