Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Schermaschinenöl: Kühler Schneidsatz, längere Standzeit

Ein paar Tropfen Öl halten die Messer kühl und scharf. Hier findest du Spezialöle für den Schneidsatz in handlichen Flaschen.

Schermaschinenöl: Der wichtigste Handgriff der Schur

Zwischen Ober- und Untermesser entsteht bei jedem Zug Reibung, und Reibung erzeugt Wärme. Ein trockener Schneidsatz wird heiß, zieht am Haar und stumpft deutlich schneller ab. Öl legt einen dünnen Film zwischen die Klingen, leitet Wärme ab und nimmt zugleich feinen Abrieb mit. Das ist der günstigste Verschleißschutz, den es für eine Schermaschine gibt.

Wann und wie viel du ölst

Geölt wird nicht einmal am Ende, sondern währenddessen. Üblich ist ein paar Tropfen alle zehn bis fünfzehn Minuten, bei dichter oder schmutziger Wolle auch öfter. Das Öl kommt bei laufender Maschine auf die Zahnreihe und die seitlichen Gleitflächen, überschüssiges Öl wischst du kurz ab, damit es keinen Schmutz bindet. Wird der Kopf trotzdem warm, hilft eine kurze Pause. Nach der Arbeit gehören Haarreste heraus und noch einmal ein Tropfen Öl auf die trockene Klinge, dann steht der Schneidsatz sauber und rostfrei bis zum nächsten Einsatz.

Warum kein beliebiges Öl

Motorenöl, Speiseöl oder Kriechöl aus der Sprühdose sind hier fehl am Platz. Sie sind entweder zu zäh, verharzen mit der Zeit oder greifen Kunststoffteile an, und sie kommen am Tier mit Haut in Kontakt. Spezialöl für Schneidsätze ist dünnflüssig, harzt nicht und ist für diesen Zweck gemacht. Im Sortiment sind das Kerbl Constanta Schermaschinenöl in 100 und 500 ml, das Aesculap GT604 Spezialöl mit 90 ml, das Wahl Schneidsatzöl Spezial mit 200 ml und das Waldhausen Schneidsatz-Öl mit 100 ml. Dazu liegt hier die Kerbl Scherschablone für Pferde als 3er-Set.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft muss ich während der Schur ölen?
Etwa alle zehn bis fünfzehn Minuten ein paar Tropfen, bei schmutzigem Fell häufiger. Wird der Kopf heiß, ist es ohnehin höchste Zeit.

Kann ich normales Maschinenöl nehmen?
Besser nicht. Es ist meist zu dickflüssig, kann verharzen und ist für den Kontakt mit Tierhaut nicht gedacht. Spezialöl kostet wenig und passt.

Wohin kommt das Öl?
Auf die Zahnreihe und die Gleitflächen zwischen Ober- und Untermesser, bei laufender Maschine. Den Überschuss danach kurz abwischen.

Öl für den Schneidsatz

Schermaschinenöl ist das kleinste Zubehör mit dem größten Effekt. Ober- und Untermesser laufen unter Druck gegeneinander, dabei entsteht Reibungswärme, die den Schneidsatz heiß macht und die Schärfe frisst. Ein dünner Ölfilm senkt die Reibung, führt Wärme ab und schwemmt Abrieb heraus. Sinnvoll ist es, alle zehn bis fünfzehn Minuten ein paar Tropfen nachzugeben, bei staubigem oder dichtem Fell auch häufiger, und nach der Schur die Klinge gereinigt und leicht geölt wegzulegen. Greif dabei zu Spezialöl statt zu irgendeinem Öl aus der Werkstatt: Es ist dünnflüssig, verharzt nicht und ist für den Einsatz am Tier gemacht. Zur Auswahl stehen Kerbl Constanta in 100 und 500 ml, Aesculap GT604 mit 90 ml, Wahl Schneidsatzöl Spezial mit 200 ml und Waldhausen Schneidsatz-Öl mit 100 ml.